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  • kea 2017/04/05 10:44
  • obel1x 2017/06/12 06:23

Testbereich

user:obel1x:ellenbogen20161101

Beschreibung Unfall Ellenbogen

Dieser Artikel versucht, das aktuelle Problem mit dem Ellenbogen für einen ersten Eindruck darzustellen.
Unfalltag 01.11.2016 / Erste OP 11.11.2016
Diagnose: Radiuskopffraktur Mason III und Fraktur Proc. coronoideus

Hier speziell: Andauernde Ellenbogensteife

Stand 10.08.2017
Dritte OP erfolgt, siehe unten. Erstmalig ist bei Bewegung kein stechender Schmerz mehr vorhanden. Nach Ausheilung der Wunde, werde ich hoffentlich abschließend berichten. Stand: 10.06.2017
Situation: Trotz nun ca. sieben Monaten Beübung und zwei OPs, lässt sich der Ellenbogen nur ca. 110 Grad beugen. Weitere Bewegung ist unter starken Schmerzen möglich, bei dieser oder weiterer Belastung schwillt der Bereich im Ellenhaken/Trizepsansatz aber schnell an an, wird entzündlich (warm) und schmerzt danach anhaltend. Hierdurch geht die Beweglichkeit wieder zurück.
Annahme: Durch den Unfall ist im Bereich Trizepsansatz der Knochen beschädigt worden. Nach der ersten OP haben sich dann die Teile weiter abgelöst. Hierdurch entstanden Knochensplitter im Bereich des Ellenbogenhakens und stören bei der Bewegung. In Folge dessen kommt es durch die Beübung oder Bewegung im Alltag bei Beugung immer wieder zu einer direkt eintretenden sich erwärmenden Schwellung mit Schmerzen und eine weiteren Versteifung. Der direkte Bereich ist seit der ersten OP entzündlich und verdickt. Vermutlich wurden die Splitter bei der zweiten OP übersehen, oder diese sind so unauffällig, dass sie nicht wahrgenommen wurden.

Hergang

Aufnahme CT vom 10.11.2016 nach Unfall, vor erster OP ohne erkennbare Ablösungen, aber mit einer „Verdickung“ im Bereich Ellenbogenhaken (auf der Abbildung der Linke „Knubbel“ des Hakens). Ist dies bereits möglicherweise ein Ansatz der Knochenablösung?

Danach folgt die erste OP mit Versorgung der Frakturen (Radiuskopf, unauffällig und gut verheilend) und Krankengymnastik. Im Verlauf verschlechterte sich die Beweglichkeit auf <90 Grad mit punktuellen Schmerzen in diesem Bereich bei Beugung. Zusätzlich lässt sich dort ein „Knubbel“ erfühlen.

Stand 31.01.17: Aufgrund dieser Lage wird ein neues CT angefertigt.
Betroffener Bereich zweites CT. Hier speziell: Erkennbare Ablösung am Ellenbogenhaken.

Ansicht des Bereiches (Links über Hand- Zeichen)in Aufsicht in 3d

Bei der folgenden OP sollen Knochensplitter entfernt werden und der möglicherweise eingeklemmte Ulnaris- Nerv freigelegt werden. Auch diese OP erfolgt am 27.04.2017 komplikationsfrei und befreit den Ulnaris in der Form, dass die punktuellen Schmerzen weniger werden.
Dennoch ist der Bereich bei Beübung (jetzt bis ca. 110 Grad konstant möglich) schmerzhaft und weiter entzündlich.

Stand 13.06.2017: Verdacht scheint sich zu bestätigen. Der betroffene Knochenteil in Bereich der Schmerzen ist mittlerweile weit abgelöst und frei „schwebend“.


Die Maße betragen der Ablösung ca 5x5x15mm.

Zusätzlich scheinen sich die Splitter zu verteilen. So ist am Radiuskopf ein weiteres Fragment zu erkennen.


Ein weiteres Fragment befindet sich in der Abbildung unter dem Ellenbogenhaken (rot). Mit dieser Erkenntnis Termin im Frederikenstift angesetzt.

22.06.2017 Vorstellung im Frederikenstfit BG-Sprechstunde Trotz m.E. eindeutiger Erkenntnisse (CT- Aufnahmen zeigen Partikel, Schmerzen sind an der Stelle vorhanden und nehmen bei Belastung zu) wird eine weitere Behandlung seitens Klinikum abgelehnt.
Ich entscheide mich zur Einholung einer Zweitmeinung in der MHH.

12.07.2017 MHH Sprechstunde Poliklinik. Aufnahme der Lage und gleich Besprechung mit dem Stationsarzt. Erfreulicher Weise wird hier eine aufgrund der Lage eine Indikation zur Behandlung festgestellt und ein Termin zur OP festgelegt.

08.08.2017 Operation am Ullnaris
Nach sehr angenehmer Aufnahme durch einen Assistenzarzt erfolgt der Eingriff durch den gleichen Stationsarzt, aus der Poliklinik-Sprechstunde, welcher sich sogar an die Vorbesprechung erinnern kann. Ich bin von der freundlichen und verständnisvollen Art begeistert. So werde ich nochmals zur vermuteten genauen Lage der Partikel gefragt und auf meine Wünsche zum Umfang der OP eingegangen. Die Arbeit erfolgt unter Teilnarkose, welche schmerzfrei und angenehm eingeleitet wird und absolut wirkungsvoll alle Schmerzen ausschaltet. Während der ganzen OP wurde ich überwacht und sich mit mir angenehm unterhalten.

Im Laufe dieser Operation zeigt sich dann, dass die Vermutungen begründet waren: Es werden an der schmerzhaften Stelle drei knöcherne Teile entfernt (vermutlich Osteophyten), die in den Maßen sogar deutlich über denen aus dem CT erkennbaren liegen. Gefunden wurden sie direkt am Nerven und am Gelenk selbst. Hier das Bild der aus der OP:
Nach einhelliger Ansicht des Operateurs und seine Assistenzarztes stellen diese höchstwahrscheinlich die Erklärung für die Verschlechterung bei Bewegung und die Reizung des Nervens dar. Nach der Entfernung wird die Operation abgeschlossen.
Direkt am Folgetag der OP werde ich entlassen, denn die Wunde ist bereits trocken - trotz des ca. sieben cm langen Schnitts. (Anmerkung: Die „nass“ aussehenden Stellen sind getrocknete Reste.)
Es zeigt sich direkt nach der OP das erste mal nach mehreren Monaten eine schmerzfreie Beweglichkeit des Ellenbogens, lediglich die OP-Wunden sind noch leicht spürbar, in Summe sind diese aber extrem gering.

Eine weitere Berichterstattung folgt in den nächsten Tagen.

user/obel1x/ellenbogen20161101.txt · Zuletzt geändert: 2017/08/10 10:45 von Daniel